Liebe Patienten - Essensfreude ist aktuell in ELTERNZEIT!


 

 

 

 

 


 

2016/3

Sommerzeit ist Kirschenzeit!

Unter der Haut der Kirschen steckt viel Gesundes! Folgende Nährstoffe zeichnen Kirschen besonders aus:

  • B-Vitamine

  • C-Vitamine

  • Folsäure

  • Eisen

  • Kalium

  • Calcium

  • Magnesium


kirsche 320 

Außerdem liefern Kirschen sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken. Wer mag, kann zu den Kirschen übrigens problemlos Wasser trinken. Das alte Gerücht, Kirschen und Wasser würden Bauchschmerzen verursachen, ist mittlerweile längst widerlegt. Bauchweh kriegt höchstens, wer zu viele Kirschen isst, denn wie jedes Obst und Gemüse verursachen sie in großen Mengen Blähungen.

Hier ein leckeres Rezept für Klein und Groß - Perfekt für die erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen!

Kirsch-Joghurt-Eis

Zutaten (4 Portionen):

  • 1 Stiel Zitronenmelisse
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Zitrone
  • 300 g tiefgekühlte entsteinte Kirschen oder Himbeeren oder Erdbeeren
  • 200 g Joghurt

Zubereitung

  1. Zitronenmelisse waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen, einige davon zum Garnieren beiseite legen.
  2. Restliche Zitronenmelisseblättchen fein hacken und mit dem Puderzucker mit einem Stabmixer pürieren.
  3. Aus der halben Zitrone 1 EL Saft auspressen und zur Puderzuckermischung geben.
  4. Tiefgefrorene Kirschen, Himbeeren oder Erdbeeren und Joghurt zufügen und alles ganz kurz mittelfein zerkleinern (crushen).
  5. Mit den beiseitegelegten Melisseblättchen garnieren und sofort servieren.

Viel Freude beim Genießen!!! 

 


 

2016/2

Macht Schokolade glücklich?

Schokolade ist…

  • Geschenk der Götter?

  • Sinnlich und anregend?

  • Eine Sünde?

  • Himmlisch lecker?

  • Oder einfach ein Kakaoerzeugnis?

Was ist denn in der Schokolade drinnen?

schokomädel

Für jeden echten Schokoladen-Fan ist es völlig klar, dass der Genuss seiner Lieblingsschleckerei glücklich macht. In der Schokolade finden sich mehr als 300 Inhaltsstoffe. Darunter sind solche, die tatsächlich anregend wirken oder ein Glücksgefühl erzeugen können. Gehen wir mal einigen auf die Spur:

  1. Glückshormon Phenethylamin (PEA): Dieses Hormon haben auch frisch Verliebte im Blut. Tatsächlich ist etwas PEA in Schokolade nachweisbar. Man müsste aber über 100 Schokoladetafeln essen, damit eine wirksame Dosis in den Körper, ins Gehirn und ins Blut gelangt.

  2. Rauschdroge Anandamid: Diese Substanz kommt auch in Haschisch vor. Doch die Menge, die in Schokolade enthalten ist, ist viel zu gering für eine Wirkung.

  3. Aufputschmittel Koffein: Koffein ist ein Nervengift, mit denen sich die Kakaopflanze gegen Fressfeinde wehrt. Beim Menschen wirkt es in geringen Dosen anregend auf Herz und Kreislauf. Aber macht nicht wirklich glücklich.

  4. Glücksstoff Serotonin: Diesen Botenstoff stellt das Gehirn selbst her. Serotonin ist wichtig für vielerlei Vorgänge und spielt zum Beispiel bei Depressionen eine Rolle: Depressive haben nachweislich weniger Serotonin im Gehirn zur Verfügung. Doch Schokolade hilft dagegen nicht. In Bananen ist mehr Serotonin drin als in Schokolade. Und selbst die gelten gemeinhin nicht gerade als Glücklichmacher. Denn Tatsache ist, dass Serotonin aus Nahrungsmitteln gar nicht erst ins Gehirn gelangen kann. Nur vom Gehirn selbst produziertes Serotonin wirkt auch dort.

  5. Eiweißbaustein Tryptophan: Fleisch macht irgendwie auch glücklich. Oder nicht? Auch Tryptophan soll zum Glückskick beim Schokolade essen beitragen. Jedoch ist in Schokolade viel zu wenig…

So viele wunderbare Stoffe, vielleicht macht es ja die Summe alle Inhalsstoffe?

Eher nicht, aber dann muss es doch noch etwas anderes geben?!

Viele Menschen fühlen sich glücklich, beruhigt, getröstet oder befriedigt, wenn sie Schokolade essen. Alles nur Einbildung?

Nein! Das Glücksgefühl beim Schokolade genießen gibt es wirklich. Doch das kommt einfach davon, dass derjenige, der Schokolade isst, Schokolade mag.

Das köstliche Aroma, den zarten Schmelz auf der Zunge, den süßen Geschmack und die Gewohnheit, Schokolade in besonderen Situationen zu essen – als Trost etwa, oder als Belohnung führen dazu, dass diese emotionale Bedeutung sich im Gehirn verankert.

Nun wird beim nächsten Schokoladengenuss das Belohungsystem aktiviert und Dopamin ausgeschüttet- et volia- das Glücksgefühl wird gezaubert.

 

Viel Genuss wünscht euch Essensfreude!!!


2016/1

Bauchmassagen zum Wohlfühlen

In Zusammenarbeit mit Annelie Renz

Praxis für Physiotherapie in Grötzingen

renzlogo

www.praxis-renz.com


Massagepunkte

Wie wirkt eine Bauchmassage?

Unser Wohlbefinden hängt in entscheidendem Maße von der Vitalität unserer inneren Organe ab. Die Bauchmassage ist ein uralter Weg, unser "zweites Gehirn" zu beleben und zu unterstützen.

Eine wohltuende Bauchmassage hat einen positiven Einfluss auf den gesamten Magen-Darm-Trakt. Nicht nur die Durchblutung, der Lymphabfluss und die Sekretion der Darmdrüsen werden gesteigert, auch die  Darmbewegungen und der Tonus verstärken sich.

Folglich wird die Verdauung unterstützt, Obstipation wird vorgebeugt und die gesamte Funktion des Magen-Darm-Traktes verbessert.

Wann ist Zeit für eine Bauchmassage?

Die beste Zeit eine Bauchmassage durchzuführen ist morgens vor dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen. Wichtig dabei ist, dass der Magen leer ist. Es sollte also nicht unmittelbar nach einer Mahlzeit massiert werden.

Wie wird eine Bauchmassage durchgeführt?

Die Massage wird in Rückenlage mit angestelltem Kopfteil und unterlagerten Knien durchgeführt. Es werden verschiedene Massagepunkte (siehe Grafik), die kreisförmig um den Nabel herum liegen behandelt.

Geben Sie etwas Öl auf Ihre Hände und wärmen Sie das Öl in Ihren Händen an. Unter leichtem Druck zieht man an diesen Stellen fünf kleine Kreise und geht im Uhrzeigersinn zum nächsten Punkt, um dasselbe durchzuführen.

Was man beachten sollte:

Während der Massage sollten keine Schmerzen auftreten und sie sollte angenehm und entspannend sein.

Wenden Sie die Bauchmassage nicht bei akuten Bauchbeschwerden an, die eventuell auf eine Blinddarmreizung hindeuten könnten.

Bei Übelkeit oder extremem Völlegefühl sollten Sie ebenfalls keine Bauchmassage durchführen.

 


 

Paar Oktober 2015

Psst... schon gehört??
Im Herbst und Winter erwacht die große Kochlust
...ab jetzt Anmeldung möglich!!

Kochkurse im Haus der Familie in Nürtingen

- Kochen mit Liebe, aber ohne Gluten
  (11.11.2015 um 18.15 Uhr)
- Liebe geht durch den Magen und Darm
  (25.11.2015 um 18.15 Uhr)
- Schokoladen-Genussabend
  (04.12.2015 um 20.00 Uhr)

Anmeldung, Kosten und die genauen Beschreibungen unter
http://www.hdf-nuertingen.de

Kochkurse bei der Volkshochschule Kirchheim unter Teck

- Starke Gerichte zur Förderung der Gesundheit
  (09.10.2015 um 18.00)
- Kochen mit Liebe, aber ohne Gluten
  (30.10.2015 um 18.00)
- Liebe geht durch den Magen und Darm
  (29.01.2016 um 18.00)

Anmeldung, Kosten und die genauen Beschreibungen unter
http://www.vhskirchheim.de

Ich freue mich mit Ihnen zusammen leckere Gerichte zuzubereiten,

die Lust am Kochen zu erleben und mit allen Sinnen zu genießen!

Ihre Sarah Besemer

 


 

August 2015

„Grüner Hokuspokus"

Zaubert erfrischende Sommer-Sonnenschein-Momente!!

Zutaten

- 50 g Kopfsalat

- 70 g Rucola

- 50g Spinat

- 1 Banane

- 2 Pfirsiche

- ½ Zitrone

- 550 ml Wasser

Hokuspokus

Zubereitung

• Die Zutaten abwaschen, die Banane von ihren Schalen befreien und bei den Pfirsichen die Steine entfernen. Anschließend alles klein schneiden.

• Nun wird der Mixbehälter befüllt, allerdings nur mit dem Blattgrün. Anschließend noch Wasser hinzugeben und den Mixer starten.

• Alle restlichen Zutaten in den Behälter geben, die Zitrone wird einfach ausgepresst, ihre Schale wird nicht benötigt. Abschließend das Wasser hinzugeben.

• Den grünen Smoothie in Gläser füllen und Zitronenscheiben aus der anderen Hälfte zum Garnieren verwenden.

 


 

Professionelle Beratung und Therapie in Wohlfühlatmosphäre

Essensfreude Praxisraum

collage

 


 

Endlich: Das neue Praxisschild ist da!

Neues Schild 

 


 

"Last Minute!"

Es gibt noch freie Plätze!

Kochkurs bei der VHS Kirchheim unter Teck, am Mittwoch den 29.4.2015 um 18.15 Uhr!!

Starke Gerichte zur Förderung der Gesundheit  

 Gutes Essen macht nicht nur glücklich, sondern kann ebenso zur allgemeinen Stärkung der Gesundheit dienen oder sogar Erkrankungen entgegen wirken. In diesem Kochkurs werden wir Lebensmittel und tolle Gerichte kennen lernen, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch eine positive Wirkung auf unseren Stoffwechsel, unsere Gefäße und unsere Zellen haben.    

Lust und Zeit dann gleich anmelden unter Homepage vhs Kirchheim!!!

http://www.vhskirchheim.de/kurs.html&course_uid=d94adb80b5063244d77d146951005730

 


 

Blog-Thema März 2015:

„Liebe geht durch den Magen und Darm“

linsenherz

Stress, falsches Essen, zu wenig Bewegung - unser Magen-Darm-Trakt muss ganz schön viel durchmachen.

Vor allem unser Darm ist ein hochkomplexes und wunderbares, nur leider extrem vernachlässigtes Organ, obwohl der Darm der Schlüssel zu Körper und Geist ist.

Denn viele Krankheiten wie zum Beispiel Übergewicht, Depressionen und Allergien hängen mit einem gestörten Gleichgewicht der Darmflora zusammen.

Das heißt umgekehrt: Wenn wir uns in unserem Körper wohl fühlen, länger leben und glücklicher werden wollen, müssen wir unseren Magen und Darm pflegen.

 

Viele gute Lebensmittel, eine schonende Zubereitung der Mahlzeiten und etwas Wissen über die Funktion und das Verhalten unseres Magen-Darm-Trakts können dabei helfen!

 

Wer nun Lust hat dies umzusetzen hat im Juni die Chance!

 

In einem ganz speziellen Kochkurs werden wir gemeinsam Gerichte zubereiten, die den Darm in Schwung bringen, die Darmflora verbessern, den Magen entlasten und somit das eigene Wohlbefinden spürbar steigern.

 

Kochkurs „Liebe geht durch den Magen und den Darm!“

an der VHS in Kirchheim unter Teck

am 23.06.2015 um 18.15 - 22.00 Uhr

Anmeldung erfolgt über VHS Kirchheim unter Teck

 


 

Blog-Thema Januar 2015:

„Kochen mit Liebe, aber ohne Gluten“

Weizen, Roggen, Hafer oder Gerste – viele Getreidearten sind für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit tabu, da das Klebereiweiß nicht abgebaut werden kann und die Darmschleimhaut erkrankt. Dann ist es notwendig, auf eine glutenfreie Ernährung zu setzen.

Eine Glutenunverträglichkeit muss keinen Verzicht auf Genuss und Vielfalt bedeuten, mit den richtigen Rezepten und einigen Tipps und Tricks gelingt auch das glutenfreie Kochen.

Hier eine wirklich leckere Mahlzeit:

 

Hirse-Lauch-Küchlein mit Möhrensoße

Zutaten für 4 Personen

Für die Küchlein:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • Eine Stange Lauch
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 200g Hirse
  • 1L Wasser
  • Salz und Pfeffer
  • 3 Eier
  • 200g Gouda
  • Schnittlauch
  • Glutenfreies Paniermehl
  • Öl zum Anbraten

Für die Möhrensoße:

  • 450g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 200ml Sahne
  • 100g Gouda
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebel klein schneiden. Möhren und Lauch waschen und in kleine Würfel schneiden.

  2. Die Zwiebel in Öl anbraten, das Gemüse dazu andünsten.

  3. Hirse waschen und kurz mit andünsten. Die Gemüsebrühe in Wasser auflösen, zur Hirse geben und 10 min kochen. Anschließend 20 Minuten quellen lassen.

  4. Mit Salz und Pfeffer gut würzen.

  5. Eier, geriebener Käse und Schnittlauchröllchen unterheben.

  6. Mit dem Paniermehl binden, sodass man feste Küchlein formen kann.

  7. Küchlein von beiden Seiten gut in Öl anbraten.

  8. Für die Möhrensoße die Mohrrüben waschen und klein raspeln.

  9. Die Zwiebeln klein schneiden. Zusammen in Öl und etwas Wasser andünsten.1 TL Gemüsebrühe dazugeben. 5-10 min weich kochen und dann pürieren. Sahne und Käse dazurühren und dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

hirsekuechle

Zusatzinfo:

Hirse enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente, insbesondere Silizium, Eisen und Magnesium. Hirse wirkt sich daher besonders positiv auf die Knochen, Gelenke, die Haut, das Haar und die Nägel aus. Und über die Extraportion Eisen freut sich unser Blut ganz besonders.  

 

Lust auf weitere alltagstaugliche und köstliche Gerichte, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden gut tun?

 

Kochkurs „Kochen mit Liebe, aber ohne Gluten“

an der VHS in Kirchheim unter Teck

am 19.03.2015 um 18.15 - 22.00 Uhr

Anmeldung erfolgt über VHS Kirchheim unter Teck

 


 

Blog-Thema Februar 2014:

"Rüblimuffins"

muffins

Hallo liebe Blog-Leser,
diesen Monat gibt es das Rezept der Lieblingsmuffins meiner Familie.
Ganz einfach, sehr lecker und mit vielen Möhrchen in denen eine Menge Vitamine und Mineralstoffe stecken:-)

Viel Spaß beim Ausprobieren und vor allem beim Genießen!

für 12 Rüblimuffins
 
Zutaten
Teig:
- 300g Möhren gerieben
- 4 EL Zitronensaft frisch gepresst
- 175g weiche Butter
- 100g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 3 Eier
- 200g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 100g gemahlene Mandeln
 
Guss:
- 100g Puderzucker, Zitronensaft
- 2 EL gehackte Pistazien
- Marzipan- oder Zuckermöhren für Deko

Zubereitung
- Möhren waschen, schälen, fein raspeln und mit 2 EL Zitronensaft beträufeln

- Backofen auf 180° C vorheizen / Umluft 160° C
- Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren. Eier nach und nach beifügen und unterrühren.
- Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln mischen und unter die Butter-Ei-Creme rühren

- Möhrenraspel mit dem Schneebesen unterheben. Muffin-Förmchen nicht ganz voll füllen, da sie etwas aufgehen.
- In den Ofen geben und ca. 20-30 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

- Muffins mit Zuckerguss, Pistazien und Möhren verzieren.


Lecker!

 


 

Blog-Thema Januar 2014:

"Ernährung in der Stillzeit"

 

Endlich ist das Baby da, alles ist anders und so schön…und dann heißt es auf einmal:

Keine Zwiebeln, keine Kohlensäure und keine Orangen damit das Baby ja keine Blähungen oder einen wunden Po bekommt! Damit es Mutter und Kind gut geht, sollten stillende Mütter tatsächlich auf einiges achten - jedoch sind einige „Regeln“ überholt und überflüssig.

Ganz wichtig ist bei der Ernährung während der Stillzeit, dass die Qualität Ihrer Nahrung wichtiger ist, als die aufgenommene Menge. Die Qualität der Muttermilch hängt also von der Qualität der Ernährung der Mutter ab. Aber Vorsichtig: Wenn Sie zu wenig Energie, Nährstoffe und Wasser zu sich nehmen, nehmen Milchqualität und Milchmenge ab. Auf keinen Fall ist während der Stillzeit eine Schlankheitsdiät angebracht. Zudem wäre bei einer Gewichtsreduktion eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen nicht mehr gewährleistet und gerade diese benötigen Sie beim Stillen besonders. Verschieben Sie deshalb eine geplante Gewichtsabnahme unbedingt auf die Zeit nach dem Stillen!

Generell gilt: Sie können während der Stillzeit alles essen, was Sie und Ihr Kind gut vertragen! So abwechslungsreich wie möglich. Probieren Sie einfach alles auch, worauf Sie Appetit haben! Jedoch wenn Sie als Mutter schon vor der Geburt einige Lebensmittel nicht gut vertragen haben, dann ist es auch besser während der Stillzeit darauf zu verzichten. Sicher, einiges verursacht bei vielen Kindern Blähungen, aber nicht bei jedem! Diese daher erst einmal vorsichtig testen, ob sie bekömmlich sind. Es ist daher wenig sinnvoll von vornherein auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten, nur weil sie Blähungen verursachen könnten.

Probleme könnten auftreten bei:

• Dicken Bohnen

• Linsen

• Sauerkraut

• Kohl (eventuell hilft würzen mit Kümmel gegen Blähungen)

• Sauerkraut

• Spargel (Baby mögen dann den Geschmack der Milch manchmal nicht)

• Obstsalat (lieber Obst einzeln testen)

• Zitrusfrüchte (können bei empfindlichen Kindern zu einem roten Po führen)

• Koffein -> geht in die Muttermilch über und kann nicht nur für Sie belebend wirken, sondern auch Ihr Baby lebhaft machen. Zudem kann Koffein beim Kind Bauchweh und Blähungen verursachen. Ein Baby braucht mehr als 3 Tage, um das aufgenommene Koffein wieder in seinem Körper abzubauen.

Was Sie auf jeden Fall meiden sollten sind Alkohol, Zigaretten, roher Fisch, rohes Fleisch wegen der Infektionsgefahr und rohe Eier.

 

Ich wünsche Ihnen und ihrer Familie alles Gute, schöne und spannende Momente im Jahr 2014…

 

Sarah Christine Besemer

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Blog-Thema Dezember 2013:

"Kürbis, Steckrüben, Apfel und Kohl
Fit durch den Herbst mit erntefrischen Nährstoffwundern"

kuerbis

 Dunkel, kalt, nass- die neue Jahreszeit bringt so einiges mit sich. Damit Sie jetzt ihre Abwehrkräfte stärken und gesund bleiben, ist es wichtig täglich auf eine ausreichende Versorgung mit allen lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen zu achten.
Ganz schön schwer? Überhaupt nicht! Die Natur schenkt uns jetzt erntefrische Nährstoffwunder. Die Zeit der leckeren und gesunden Gemüse und Obstsorten des Herbstes ist da! Äpfel, Birnen, Quitten, viele Kohlgemüse, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Feld- und Endiviensalat und natürlich Kürbisse haben jetzt Hauptsaison.
Knackige Äpfel und Birnen reich an Vitamin C eignen sich besonders als gesunde und schnelle Zwischenmahlzeit für unterwegs. Sie können problemlos transportiert und nach gründlichem Waschen ohne weitere Vorbereitung verzehrt werden.
Ein wahres Nährstoffpaket ist der Kürbis, der sehr viel Vitamin A, wichtig für die Sehkraft, viele andere Vitamine und Mineralstoffe, sowie verdauungsfördernde Ballaststoffe enthält. Da er auch Folsäure enthält, wird er gerne Schwangeren und stillenden Müttern empfohlen.

Gemüse plus Bewegung gleich Gewichtsreduktion

Eins haben alle Herbstgemüsesorten gemein. Sie weisen einen geringen Energiegehalt auf und können so unterstützend für eine Ernährungsumstellung eingesetzt werden, zum Beispiel bei einer Gewichtsreduktion.
Die richtige Ernährung gepaart mit einer Portion frische Luft bewirkt Wunder. Mit einem Gang über den Wochenmarkt kommt man nicht nur in Bewegung, sondern kann das herbstliche Gemüse und Obst direkt beim Erzeuger einkaufen. Hier erhält man immer frische Ware, die oft sogar noch deutlich günstiger als im Supermarkt ist.
Dabei sollte man immer darauf achten, dass das Gemüse keine Druckstellen aufweist, dass die Schale schön fest ist und dass die Frucht aromatisch riecht.
Das Herbstgemüse und -obst kommt natürlich vorwiegend in der Küche zum Einsatz, wo unzählige Variationen von verschiedensten Gerichten damit gezaubert werden können. Probieren Sie Aufläufe, Suppen oder noch besser als Rohkost, denn beim Kochen gehen oft wertvolle Substanzen verloren. Versuchen Sie, die verschiedenen Herbstgemüse und Obstsorten zu variieren und zu mischen.
So kommen Sie mit viel Freude und Genuss durch den Herbst.

veröffentlicht am 16.11.2013 in der Nürtinger Zeitung im Extraheft: Vital und Gesund...

 


 

Blog Thema November 2013:

„Schwangerschaft“

 bauch

Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch!

Ab sofort essen und trinken Sie nicht nur für sich, sondern auch für ihr Baby mit. Wussten Sie außerdem, dass sich Ihre Ernährungsgewohnheiten und Ihr Stoffwechsel auf die Gesundheit Ihres Kindes auch nach der Geburt und während seines weiteren Lebens auswirken können?

Bereits in der 8.Woche reifen beim Embryo die Geschmacksknospen heran. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft bilden sich angeborene Vorlieben für den späteren Geschmack aus, da die Geschmackstoffe ins Fruchtwasser übergehen. Das Kind probiert bei allem mit, was Sie essen. Wird ins Fruchtwasser eine bitter schmeckende Substanz gespritzt, hören Babys sofort mit der Mahlzeit auf. Geschmacksvorlieben werden also schon im Mutterleib auf die Ernährung der Familie geprägt und das Baby bereitet sich schon im Mutterleib auf die spätere Nahrungsaufnahme vor.

Eine abwechslungsreiche und vielseitige Lebensmittelauswahl ist also notwendig um das Baby mit allen wichtigen Nähr- und Mineralstoffen zu versorgen und so die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass das Kind später auch viele verschiedene Speisen selber akzeptiert.

Genauso wichtig wie die vielfältige Ernährung während der Schwangerschaft ist, ist der Gewichtsverlauf der Mutter. Kinder von übergewichtigen Frauen haben später selber ein stark erhöhtes Risiko für Übergewicht im Erwachsenenalter. Deshalb ist es wichtig am Anfang einer Schwangerschaft sein Normalgewicht zu erreichen und während der Schwangerschaft nicht übermäßig zu zunehmen. Wobei alles zwischen 8-20kg Gewichtszunahme im Rahmen ist.

Doch genauso gefährlich kann es umgekehrt sein. Werden zu wenige Nährstoffe durch die Nabelschnur herantransportiert, richtet sich das Ungeborene offenbar darauf ein, das Wenige besonders gut zu verwerten. Wird das Kind später normal oder gar reichlich gefüttert, legt es schnell zu, Übergewicht und Diabetes können die Folge sein.

Es gibt also keinen besseren Zeitpunkt im Leben, um sich intensiv mit der eigenen Ernährung zu befassen, als während Ihrer Schwangerschaft. Hören Sie auf ihren Bauch, essen sie was Ihnen schmeckt, achten sie auf Abwechslung und Qualität ihrer Nahrung und genießen Sie eine der schönsten Zeiten in ihrem Leben!